Yolanda, gefangen auf der Burg Schönecken

Grandioses Konzert zum Abschied

Ahnungslosen mochte es vermutlich ein kurioses Bild abgegeben haben, als mittelalterlich gekleidete Menschen durch den Burgflecken spazierten…

Auch sie waren, wie sehr viele andere neugierige Menschen aus Nah und Fern der Einladung des MV 1849 e.V. Schönecken gefolgt, um bei der Uraufführung dabei zu sein.

Nach über 4 Jahren Arbeit, was für Sandra Cento neben dem Komponieren auch das Schreiben der Texte für Erzähler und Darsteller und zahlreiche Proben mit Orchester und Chor bedeutete, war es am vergangenen Sonntag endlich soweit: Das Stück „Yolanda – gefangen auf der Burg Schönecken“ wurde dem erwartungsvollen Publikum präsentiert.

Gespannt lauschten die Anwesenden, die den Saal bis auf den letzten Platz besetzt hatten, dem Erzähler (Peter Burggraf), der sich in mittelalterlicher Robe auf der Bühne platziert hatte und von dort aus einem alten Buch die Geschichte von „Yolanda“ aus Vianden vorlas.

Dabei wurden die Szenen immer wieder durch das Orchester und den eigens für „Yolanda“ gegründeten Projektchor musikalisch widergespiegelt und durch Stefan Hermes in einer Doppelrolle schauspielerisch dargestellt.

Während der rund 2-stündigen Aufführung blieb wohl im Saal niemand unberührt von den zahlreichen Gänsehautmomenten, die sowohl das Orchester als auch der 12 Mann starke Männerchor erzeugte, wenn er aus voller Brust das Orchester gesanglich begleitete.

Mit tosendem Applaus und Standing Ovations würdigten die Zuschauer im vollbesetzten „FiF“ die Leistung der Musiker und Darsteller und nicht zuletzt der Komponistin Sandra Cento, die damit nach 11 Jahren ihren Ausstand als Dirigentin gab.

„Yolanda“ war nach dem Traditionellen NJK die zweite Veranstaltung des Musikvereins im Jubiläumsjahr 2019.

Am ersten Wochenende im Oktober folgt die Schönecker Kirmes, zu der sich der Musikverein ein Programm ausgedacht hat, bei dem wohl für jeden das Richtige dabei sein wird!

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